Pfingstlager 2010

Es war der 21.05.10 als wir morgens um 8.30 Uhr nach Bad Kötzing starteten. Nach ein paar Stopps auf der Autobahn kamen wir schließlich gegen 15.00 Uhr im Bayrischen Wald an. Ich persönlich hatte eine Art Déjà-vu. Wir waren letztes Jahr zehn Minuten auf dem Platz, bevor es zu regnen begann. Genau so wie in diesem Jahr. So bauten wir im Regen schnell unsere Zelte auf.  Als wir dann fertig waren, waren wir überglücklich, ein Dach über dem Kopf zu haben. Dann kamen auch die restlichen Teilnehmer vom  Spättrupp auf dem Lager an. Es wurde noch gegrillt, bevor wir ziemlich kaputt in unseren Zelten verschwanden. Am nächsten morgen, waren dann alle recht früh wach. Das Wetter war allerdings sehr enttäuschend,  "wird wohl nichts mit dem Kanufahren", dachten wir. Also fuhren wir erst einmal los zum Einkaufen. Zu unserer Überraschung  wurde das Wetter zunehmend besser und auf einmal war es schöner den eh und jeh.  Es klappte also doch noch mit unserer Kanu-Tour auf der Regen. Doch nach der Hälfte unserer Strecke zog ein Gewitter aus dem Alpen herauf. Als Pfadfinder wussten wir uns natürlich zu helfen und so nutzen wir unsere Kanus als Unterschlupf. Nachdem sich das Gewitter dann verzogen hatten, konnten wir dann weiter paddeln und unsere Tour beenden.

Am nächsten Morgen besuchten wir den Gottesdienst in Bad Kötzting. Danach fuhren wir nach Furth am Wald um das Naturkundemuseum "Flederwisch" zu besichtigen. Hier konnten die Pfadfinder Papier schöpfen, schmieden und Gold schürfen wie vor hundert Jahren. Zurück auf dem Lagerplatz wurde dann in der Regen gebadet. Gegen Abend legten unsere Jungpfadfinder Tobias und Alexandros ihr Versprechen direkt an der Regen ab.

Früh am nächsten morgen wurde dann der Rest des Lagers abgebaut. Am Vortag hatten wir bereits mit dem Aufräumen und Packen begonnen. So wurden wir recht schnell fertig und fuhren nochmal nach Bad Kötztingen um uns den traditionellen Pfingstritt anzuschauen. Dann hieß es leider Abschied nehmen und wir machten uns auf dem Weg. Gegen halb fünf kamen wir dann schließlich erschöpft und überglücklich über diese schöne und fast regenfreies Lager im Odenwald an.

>>Zu den Bildern des Lagers<<
 
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