Unser „Sommer“ bei Black Castle!

Was ist den bitteschön „Black Castle“, wird sich jetzt der eine oder andere fragen. Und vor allen Dingen, warum sollte man dort seinen Urlaub verbringen. Naja ein bisschen verrückt ist das Ganze schon, wenn man sich überlegt, dass sich hinter dem Begriff „Black Castle“ ein Lager verbirgt bei dem es darum geht, tagelang Schwarzzelte aufzubauen. Der Clou dabei ist, dass man die einzelnen Zeltplanen auf verschiedene Weisen kombinieren kann und somit recht eindrucksvolle Bauwerke entstehen. Und genau deswegen machten wir (Christoph, Riccardo und Silke) uns am 3. August auf den Weg zum Denneloher Stausee bei Ansbach. Dort angekommen bauten wir unser Schlafzelt auf und konnten dann erst einmal das wunderschöne Wetter genießen, bevor wir uns überlegten was genau wir denn eigentlich aufbauen wollten. Denn die Auswahl war nicht leicht. Unter dem Motto „Neuland“ hatte das Black Castle Team eingeladen, allerlei Neues auszuprobieren. So sollte eine Plattform im Wald auf vier Metern Höhe errichtet werden, auf der dann ein Zelt stehen sollte. Des Weiteren gab es die Bautrupps Therme, Drachenhöhle, Diamant, Black Castle Logo und Kapelle. Nach ausführlichem studieren der Baupläne standen unsere Entscheidungen fest. Christoph beschloss beim Black Castle Logo mit zu bauen während Riccardo und ich uns der Kapelle widmeten.

Am nächsten Morgen ging es dann los. Doch zu unserem Schreck war das gute Wetter verschwunden und so kam es, dass wir die meiste Zeit mehr oder weniger bei Regen verbrachten. Drei Tage später war die Arbeit dann getan und das Lager war komplett auf gebaut. Bilder von allen Bauwerken findet ihr hier. Wir hatten beim Bau jede Menge Spaß, haben alle viel dazu gelernt und haben neue Freunde gefunden. Nun konnten wir stolz auf unsere Bauwerke und die Arbeit der letzen Tage blicken. Wenn das mal kein Grund zum Feiern ist! Mit „two are a half band“, die auch aus unserem Bezirk Heldon stammen, wurde nun mit allen Bautrupps bis spät in die Nacht gefeiert. Denn auch das gehört zu einem richtigen Black Castle Lager dazu.

Nach dem Brunch am nächsten Mittag begann der Tag der Völker, an dem jeder Bautrupp sein Bauwerk auf eine andere Art und Weise vorstellte. Die „Vogelfreien“ vom Baumhaus mussten wir im Wald suchen, die Therme veranstaltete ein Theaterstück, die Drachenhöhle sang uns ein Lied, der Bautrupp Diamant machte Akrobatik, die Black Castle Logo Bauer veranstalteten einen Wettkampf und wir von der Kapelle vollzogen eine Hexenverbrennung. Ein Höhepunkt dieses Tages waren sicherlich auch die Luftaufnahmen des Lagers, wobei wir den Schriftzug „BC 2010“ bildeten. (BC steht für Black Castle). Dann war es soweit der letzte Tag des Lagers brach an und wir mussten früh aufstehen, um alles in strömenden Regen wieder abzubauen. Doch trotz nicht so optimalem Wetter war es ein sehr gelungenes Lager und wir hatten eine Menge Spaß. Und eins ist sicher: Beim nächsten Black Castle sind wir auf jeden Fall wieder dabei!

Nähere Infos zu dem Unternehmen Black Castle, sowie weitere Bilder, auch der vergangenen Aktionen findet ihr auf der Homepage: www.blackcastle.de.

>>Zu den Bildern des Lagers<<

 

Pfingstlager 2010

Es war der 21.05.10 als wir morgens um 8.30 Uhr nach Bad Kötzing starteten. Nach ein paar Stopps auf der Autobahn kamen wir schließlich gegen 15.00 Uhr im Bayrischen Wald an. Ich persönlich hatte eine Art Déjà-vu. Wir waren letztes Jahr zehn Minuten auf dem Platz, bevor es zu regnen begann. Genau so wie in diesem Jahr. So bauten wir im Regen schnell unsere Zelte auf.  Als wir dann fertig waren, waren wir überglücklich, ein Dach über dem Kopf zu haben. Dann kamen auch die restlichen Teilnehmer vom  Spättrupp auf dem Lager an. Es wurde noch gegrillt, bevor wir ziemlich kaputt in unseren Zelten verschwanden. Am nächsten morgen, waren dann alle recht früh wach. Das Wetter war allerdings sehr enttäuschend,  "wird wohl nichts mit dem Kanufahren", dachten wir. Also fuhren wir erst einmal los zum Einkaufen. Zu unserer Überraschung  wurde das Wetter zunehmend besser und auf einmal war es schöner den eh und jeh.  Es klappte also doch noch mit unserer Kanu-Tour auf der Regen. Doch nach der Hälfte unserer Strecke zog ein Gewitter aus dem Alpen herauf. Als Pfadfinder wussten wir uns natürlich zu helfen und so nutzen wir unsere Kanus als Unterschlupf. Nachdem sich das Gewitter dann verzogen hatten, konnten wir dann weiter paddeln und unsere Tour beenden.

Am nächsten Morgen besuchten wir den Gottesdienst in Bad Kötzting. Danach fuhren wir nach Furth am Wald um das Naturkundemuseum "Flederwisch" zu besichtigen. Hier konnten die Pfadfinder Papier schöpfen, schmieden und Gold schürfen wie vor hundert Jahren. Zurück auf dem Lagerplatz wurde dann in der Regen gebadet. Gegen Abend legten unsere Jungpfadfinder Tobias und Alexandros ihr Versprechen direkt an der Regen ab.

Früh am nächsten morgen wurde dann der Rest des Lagers abgebaut. Am Vortag hatten wir bereits mit dem Aufräumen und Packen begonnen. So wurden wir recht schnell fertig und fuhren nochmal nach Bad Kötztingen um uns den traditionellen Pfingstritt anzuschauen. Dann hieß es leider Abschied nehmen und wir machten uns auf dem Weg. Gegen halb fünf kamen wir dann schließlich erschöpft und überglücklich über diese schöne und fast regenfreies Lager im Odenwald an.

>>Zu den Bildern des Lagers<<
 

Frühlingsputz in Breuberg – Wir sammeln Müll

Am 13.März 2010 beteiligten wir uns an dieser jährlich stattfindenden Aktion. Um die Natur etwas von dem sinnloserweise weggeschmissen Abfall zu befreien, nahmen wir sämtliche Mühen auf uns. Ob neben dem Fahrradweg, im Gebüsch oder versteckt unter Bäumen und Sträuchern, überall wurden wir fündig. Und das obwohl Silvester schon lange vorbei sei, wie ein Wölfling mit einer Rakete in der Hand meinte. Ein alter halb verbrannter Ranzen, leere Flaschen, zerrissene Tischdecken, jede Menge Plastik und vieles mehr kam in den blauen Säcken, von denen am Ende vier komplett gefüllt waren, zusammen. Neben dem ganzen Dreck durften wir uns aber auch über die ersten Frühlingsboten, in Form von Schneeglöckchen freuen. Dies spornte uns noch mehr an den Müll, den wir Menschen achtlos weggeworfen hatten wieder aus der Natur zu entfernen. Nach zwei Stunden suchen, bücken und aufheben hatten wir uns dann die Bratwurst, welche es zum Abschluss auf dem Sandbacher Marktplatz für alle Müllsammler gab, verdient. Hier konnten wir dann auch den Müllberg, der insgesamt von allen Gruppen, die in den einzelnen Stadtteilen Breubergs unterwegs waren, betrachten. Natürlich konnten wir nicht den kompletten Müll in der Gemeineide Breuberg beseitigen, aber wir haben gelernt, dass wir nie wieder unseren Abfall einfach so achtlos wegschmeißen, denn es ist eine ganze Menge Arbeit diesen wieder einzusammeln.

>> Zu den Bildern der Aktion <<

 
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